Tsietsi Mashinini


Teboho “Tsietsi” Macdonald Mashinini (* 27. Januar 1957 in Soweto, Südafrika; † 1990 in Conakry, Guinea) war das Idol und geistiger Vorkämpfer der Studenten beim Aufstand gegen die Einführung von Afrikaans als allgemeine Unterrichtssprache am 16. Juni 1976 in Südafrika. Berühmter als er selbst im Zusammenhang mit dem Aufstand wurde jedoch Hector Peterson, der bei selbigem Aufstand von Polizisten erschossen wurde.

Bereits während seiner Schulzeit begeisterte er sich mehr für Sprache und soziale Dinge als für die Naturwissenschaften, so die Aussage eines seiner früheren Lehrer.


Odilo Rottmanner


Odilo Rottmanner, Taufname: Otto Rottmanner (* 21. November 1841 in Landsberg am Lech; † 11. September 1907 in München) war ein deutscher Bibliothekar, Historiker und Stiftsprediger.

Leben

Rottmanner war ein Enkel des Philosophen Karl Rottmanner und Urenkel des Agrarreformers Simon Rottmanner.

Er war Stiftsprediger der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München und galt als kluger Beichtvater und Seelenführer bei einfachen Katholiken, ebenso wie in der Familie Wittelsbach.


Rudolf Kaske


Rudolf Kaske (* 1955 in Wien) ist ein österreichischer Politiker und ÖGB-Gewerkschaftsfunktionär. Er gehört der SPÖ an.

Jugend und Ausbildung

Rudolf Kaske arbeitete bis 1970 als Kochlehrling im Hotel Intercontinental und blieb bis Ende 1973 Koch in diesem Betrieb. Daneben war er als Jugendfunktionär der Gewerkschaftsbewegung tätig. 1977 bis 1978 absolvierte er die Sozialakademie der Wiener Arbeiterkammer.

Karriere in der Gewerkschaft

1987 wurde Kaske zum Zentralsekretär der Gewerkschaft HGPD gewählt und wurde im selben Jahr Mitglied des ÖGB-Bundesvorstandes. Kaske verhandelte seitdem sämtliche Kollektivvertragserhöhungen für die rund 150.000 Mitarbeiter des Hotel- und Gastgewerbes in den Sozialpartnerrunden aus. Er setzte die Einführung der Fünftagewoche im Tourismus in Österreich im Mai 1992 durch.

Seit April 1995 war Kaske Vorsitzender der Gewerkschaft HGPD. Seit Dezember 2006 ist Kaske auch Vorsitzender der in Österreich neu gegründeten Verkehrs- und
Dienstleistungsgewerkschaft vida.

Kaske als Vorsitzender des Vereins Niemals Vergessen

Er ist weiters Vorsitzender des Gedenkdienst-Vereins “Niemals Vergessen”, Verein zur Förderung von Holocaust - Gedenkstätten, anerkannter Trägerverein für den Auslandsdienst nach § 12b Zivildienst-Gesetz.


Peruanisches Heer


Das peruanische Heer (Ejército Del Perú) ist Teil der peruanischen Streitkräfte. In ihm dienen rund 70.000 Soldaten.

Das Heer feiert am 9. Dezember den Jahrestag der Schlacht bei Ayacucho (1824).

Das Wappen des peruanischen Heeres stellt ein Schwert dar, welches aufwärts auf die Sonne zeigt und von einem Lorbeerkranz umgeben ist. Im Bereich des Knaufs ist der Spruch “HASTA QUEMAR EL ULTIMO CARTUCHO” (Bis die letzte Patrone verschossen wurde) zu lesen. Das Wappen ist auch auf der dunkelgrünen Flagge des peruanischen Heeres abgebildet.


Fünfundzwanzig


Fünfundzwanzig (25) ist eine natürliche Zahl zwischen Vierundzwanzig und Sechsundzwanzig.

In der abendländischen Gesellschaft spielt der 25. Jahrestag eine große Rolle, da 25 Jahre einem Vierteljahrhundert entsprechen. Ein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum wird als „silbernes“ bezeichnet, silberne Hochzeiten, Dienstjubiläen und dergleichen werden als besondere Ereignisse gefeiert. Seit 1470 feiert die katholische Kirche alle 25 Jahre ein Jubeljahr.

Siehe auch: 25 (Jahr)


Finnische Euromünzen


Die finnischen Euromünzen sind die in Finnland in Umlauf gebrachten Euromünzen der gemeinsamen europäischen Währung Euro.

Umlaufmünzen

Sie haben drei Motive, zwei davon auf nur je einer Münze. Das Design für die sechs kleinsten Münzen stammt von Heikki Häiväoja, der Entwurf für die 1-Euro-Münze von Pertti Mäkinen und die nationale Seite der 2-Euro-Münze von Raimo Heino. Alle Designs enthalten die 12 Sterne der EU und das Prägejahr.

Die drei Motive der finnischen Euromünzen sind:

  • 1–50 Cent: Der finnische Wappenlöwe, früher auf der Finnmark.
  • 1 Euro: Zwei Singschwäne, die über eine finnische Landschaft fliegen.
  • 2 Euro: Frucht und Blüte der Moltebeere.

Die 1- und 2-Cent-Münzen wurden nur für Sammler in sehr geringer Auflage geprägt und sind im normalen Zahlungsverkehr nicht im Umlauf. Traditionell werden kleine Beträge in Skandinavien gerundet. Der Staatssekretär im finnischen Finanzministerium erklärte sogar, dass diese kleinen Münzen oftmals weggeworfen würden, da sie praktisch keinen Wert hätten und auch von Banken nur gegen hohe Gebühren eingetauscht würden.

Ein- und Zwei-Cent-Münzen zählen als gesetzliches Zahlungsmittel. Sie müssen daher auch in Finnland von Geschäften angenommen werden, etwa wenn Touristen sie aus anderen Staaten der Euro-Zone mitbringen.spiegel.de: Finnen werfen Kleingeld auf den Müll, 2. Juli 2006

Finnland begann mit der von der EU geforderten Neugestaltung der Münzen 2007.

Abbildungen der finnischen Euromünzen | Nationale Seite
0,01 € 0,02 € 0,05 €
Wappenlöwe
0,10 € 0,20 € 0,50 €
Wappenlöwe
1,00 € 2,00 € Rand der 2-€-Münze
»SUOMI FINLAND«</br>(finnisch und schwedisch</br>für Finnland)</br>und drei Löwenköpfe.
Zwei Singschwäne
Moltebeere

2-Euro-Gedenkmünzen

Finnland hat bis heute vier 2-Euro-Gedenkmünzen ausgegeben:

  • 2004: Fünfte Erweiterung der Europäischen Union 2004
  • 2005: 60. Jahrestag der Gründung der Vereinten Nationen und 50. Jahrestag der Mitgliedschaft Finnlands in der UN
  • 2006: 100. Jahrestag zur Einführung der Gleichberechtigung und des Frauenwahlrechts in Finnland
  • 2007: 50 Jahre Römische Verträge (Gemeinschaftsmünze aller EU-Staaten)

Quellen